Wie interpretiere ich das Feedback einer Feedback-Session?
Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie als Vorgesetzter die Ergebnisse aus den Fragebögen in einer Feedback-Session interpretieren und für das anschließende Gespräch mit dem Mitarbeiter nutzen können.
Inhaltsverzeichnis
1. Übersicht der Analyse
Die Analyse in einer Feedback--Session fasst die Ergebnisse der Fragebögen in quantitativer und qualitativer Form zusammen. Es befindet sich die folgenden Analysen in diesem Bereich:
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Das Spinnendiagramm dient dem Vergleich der Perspektiven in Bezug auf die Kompetenzbewertung.
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Die Kompetenzdynamik zeigt den Durchschnitt und die Entwicklung über die Zeit je Kompetenz der Evaluation.
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In der Tabelle können die Bewertungen je Frage sowie die qualitativen Antworten für eine tiefere Analyse eingesehen werden.
Für weitere Analysen können die Ergebnisse auch im XLSX-Format oder als PDF-Datei zur Ablage in die digitale Akte des Mitarbeitenden über den Button "Export" exportiert werden.

Die folgenden Kompetenzen können bei der Interpretation der Ergebnisse beispielsweise berücksichtigt werden, woraus in einem weiteren Schritt Maßnahmen zur Weiterentwicklung hergeleitet werden können:
- Stärken des Mitarbeiters (in Bezug zum Erwartungswert)
- Entwicklungsfelder des Mitarbeiters (in Bezug zum Erwartungswert)
- Differenzen in der Selbst- und Fremdeinschätzung sowie in den verschiedenen Perspektiven
Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse kann in den Bereich "Notizen" festgehalten werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Notizen als privat zu markieren, so dass diese nur für den Bearbeiter sichtbar sind. Wenn sie nicht auf privat gestellt sind, können sie auch vom Feedback-Nehmer sowie Admin eingesehen werden.

2. Kompetenzbewertung
In der Kompetenzbewertung zeigt das Spinnendiagramm die Bewertung aus verschiedenen Perspektiven pro Kompetenz. Über das Dropdown-Menü des Feldes "Anzeigen" können die verschiedenen Perspektiven einzeln ausgewählt werden, um diese miteinander zu vergleichen.
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Die Perspektive "Insgesamt" dient als Durchschnitt aller Bewertungen.
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Der "Erwartungsbereich" bezieht sich auf den hinterlegten Erwartungswert in der Rolle, die dem Feedback-Nehmer zugeordnet ist.
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Abhängig davon, welche Perspektiven in der Feedback-Session verwendet wurden, können hier Selbsteinschätzung, Führungskraft, Mitarbeitende, Kollegen und Stakeholder angezeigt werden.
- Die Perspektive "Nur andere" fasst alle verwendeten Perspektiven ohne die Selbsteinschätzung zusammen.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Selbsteinschätzung des Mitarbeiters im Vergleich zu der Bewertung der Führungskraft ist in diesem Menü ersichtlich. Es empfiehlt sich, pro Kompetenz mindestens eine offene Frage einzubauen, um den Feedbackgebenden die Möglichkeit zu geben, ihre Bewertung zu begründen.

3. Kompetenzdynamik
Die Kompetenzdynamik gibt den Durchschnitt aller Perspektiven pro Kompetenz sowie deren Verlauf über die Zeit an. Wiederholende Sessions werden an dieser Stelle in Form eines Vergleichs dargestellt. Abweichungen in Form von Verbesserungen oder Verschlechterungen innerhalb einer Kompetenz werden zwischen den Ergebnissen beider Sessions nach unten bzw. oben kenntlich gemacht.

Hinweis: Bitte berücksichtigen Sie bei der Interpretation der Ergebnisse eine Standardabweichung von 0,5-1,0 Punkten (auf einer 5-stufigen Skala) vom Erwartungswert. Erst wenn Ergebnisse unterhalb oder oberhalb dieses Bereichs liegen, werden sie als inhaltlich relevante Abweichung eingeordnet.
Aufgrund möglicher Deckeneffekte gilt: Eine positive Abweichung nach oben – also eine Stärke – wird erst dann als deutlich relevant bewertet, wenn der Wert mindestens 1,0 Punkte über dem Erwartungswert liegt.
4. Tabelle
Um eine Aufschlüsselung der Fragen in Form einer Tabelle mit den qualitativen und quantitativen Antworten zu erhalten, wählen Sie am Ende der Seite den Button "Fragebogen anzeigen".
Die Fragen können in der Reihenfolge des Fragebogens oder nach Kompetenzen gruppiert angezeigt werden.
Die Tabelle dient der vertieften Analyse der Ergebnisse aus dem Spinnendiagramm und der Kompetenzdynamik. Immer dann, wenn dort insbesondere Entwicklungspotenziale oder größere Differenzen sichtbar werden, bietet die Tabelle einen genaueren Einblick, zu welchen konkreten Fragen diese Abweichungen entstehen und ob die dazugehörigen qualitativen Antworten zusätzlichen Aufschluss geben.
